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Ergebnisse der 1. Mitgliederversammlung 2019

Die LAG-Managerin Frau Glaser informierte die Anwesenden, zum aktuellen Umsetzungsstand der Lokalen Entwicklungsstrategie, den Zielvorgaben jeder LAG. Insgesamt wurden bisher 18 Projekte sowie die Maßnahme Bürgerengagement mit einem Fördervolumen von insgesamt 1.301.440,01 € bewilligt. Davon sind 8 Projekte abgeschlossen, 9 in der Umsetzung und 2 in Bearbeitung. Derzeit gibt es noch ein Budget bei Einzelprojekten von ca. 156.500 €, bei den Kooperationsprojekten sind es noch ca. 178.000 €. Die vorgegebenen Meilensteine zum 31.10.2019 (Vorgabe, dass bis dahin ein bestimmtes Budget verbraucht werden muss), sind aktuell noch nicht erreicht. Beim Erreichen des Meilensteins bei den Einzelprojekten schaut es allerdings gut aus, bei den Kooperationsprojekten könnte es dagegen knapp werden. Wenn die LAG bis zum 31.10.2019 entsprechende Mittel nicht verbraucht hat, könnten diese anderen LAGen zugesprochen werden, die die Ziele erreicht haben. Frau Glaser fasste außerdem die Mitglieder-, Steuerkreis- und Projektträgerumfragen kurz zusammen. An der Befragung nahmen bei allen drei Gruppen jeweils ca. die Hälfte teil. Die positive Stimmung bei den teilgenommenen Mitgliedern lag bei ca. 58%. Auf Zuspruch stößt der Vorschlag einer Besichtigungsexkursion zu den einzelnen Projekten, welche man in diesem Jahr noch umsetzen möchte.

Zum Schluss hielt Frau Stiglmaier vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Ingolstadt eine Präsentation zum LEADER-Prozess. Sie erinnerte an die Ausgangssituation, bei denen engagierte Bürger und Bürgerinnen die vier Entwicklungsziele erarbeiteten. Hierzu gehören „Leben im Einklang mit der Natur fördern“, „Miteinander demografischen Wandel gestalten- zusammenhalten und Heimat erhalten“, „Förderung und Vernetzung von Tourismus, Freizeit, Regionalkultur“ und „Wirtschaft stärken und Bildung fördern“. In letzter Zeit gab es in der Region einige Kritik am LEADER-Programm. Sie nahm zu den einzelnen Kritikpunkten Stellung und erklärte z. B. dass das Vergaberecht nationales Recht sei und nicht eine spezifische Sache von LEADER. Natürlich gibt es auch eine gewisse Bürokratie, denn „Fördergelder sind Steuergelder der Bürger“, mit denen man verantwortungsbewusst umgehen sollte. „Das Aus für LEADER im Landkreis Pfaffenhofen ist noch lange nicht besiegelt“, so Frau Stiglmaier. Allein die Mitglieder des Vereins stimmen ab, ob die LAG sich noch einmal für Fördergelder bewerben möchte. Möglich wäre dies 2021/2022. Vieles spricht dafür. Es wurden mit LEADER viele Projekte gefördert, die so ohne LEADER nicht zu Stande gekommen wären. Durch die LEADER-Projekte ist viel Geld in die Region geflossen. Insgesamt stehen 1.858.000 € für die Förderperiode 2014 bis 2020 zur Verfügung. Herausforderungen in der Region, wie z.B. der demografische und der Klimawandel bleiben für die Entwicklung der Region weiterhin bestehen und LEADER kann hierzu unterstützend wirken. Sie schlägt vor, für dieses Jahr das Bürgerengagement auf den Weg zu bringen, 2020 eine Regionalkonferenz durchzuführen und dann wäre 2021/22 wieder die Gelegenheit sich für die Auswahl zur LEADER-Region zu bewerben.

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